Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Oldenburg und der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land vom 24.07.2012
Das mittlerweile 19-jährige Opfer des Mordversuchs am Mittwoch, 11. Juli 2012, hat am Sonntag, 22. Juli 2012, ihr ungeborenes Kind verloren. Nachdem es aufgrund der schweren, inneren Verletzungen der 19-Jährigen zu Komplikationen gekommen war, konnte das Kind nicht gerettet werden. Das Opfer wird weiterhin auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt.
Unklar bleibt das genaue Motiv der Tatverdächtigen. Ein religiöses Motiv kann zurzeit ebenso wenig ausgeschlossen werden wie beispielsweise Eifersucht. Die Ermittlungen zu den genauen Beweggründen dauern noch an.
Mitarbeiter von Staatsanwaltschaft und Polizei zeigten sich erschüttert von dieser sinnlosen Tat. Dazu Kriminaldirektor Jörn Stilke, Leiter der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land:
„Ganz gleich, welche Beweggründe zu diesem Mordversuch geführt haben, bleibt die Tatsache, dass eine junge Frau, die noch ihr ganzes Leben vor sich hat, aufs Schwerste verletzt wurde und ihr noch ungeborenes Kind verlor."
Weitere Details zu den Ermittlungen werden zur sachgemäßen Durchführung des schwebenden Verfahrens zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekanntgegeben.
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