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Hund im Wald ausgesetzt - Tierhalter zu Geldstrafe verurteilt

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Osnabrück vom 23.02.2016

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück hat das Amtsgericht Osnabrück zwei Tierhalter wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz jeweils zu einer Geldstrafe von 800 bzw. 600 € verurteilt.

Den Tierhaltern ist vorgeworfen worden, am 15. Oktober 2015 in einem Waldstück in Osnabrück-Atter die Mischlingshündin „Charlotte" ausgesetzt zu haben. Dazu banden sie die völlig verängstigte Hündin mit einem Kettenhalsband mit einer Würgevorrichtung hoch an einem Baum an, so dass der Hund sich weder hinlegen noch Wasser aufnehmen konnte. Der hungrige und durstige Hund musste mindestens eine Stunde leiden. Er erlitt erhebliche Schmerzen und ist durch das Aussetzen noch immer traumatisiert.

Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung war der Hund entdeckt worden. Mitarbeiter des Tierheimes und der Feuerwehr befreiten ihn. Aufgrund der Berichterstattung in der Neuen Osnabrücker Zeitung leitete die Staatsanwaltschaft Osnabrück ein Ermittlungsverfahren ein. Durch verschiedene Ermittlungsmaßnahmen ist es dann gelungen, die beiden Tierhalter zu ermitteln. Sie haben die Tat zugegeben und als Begründung angeführt, sie seien mit der Haltung des Hundes überfordert gewesen.

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