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Schnelle Urteile nach Hauptverhandlungshaft in Osnabrück - wenn die Strafe tatsächlich auf dem Fuße folgt

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Osnabrück vom 20.12.2017


Ein gemeinsames Erfolgsmodell von Polizei und Justiz

Zwischen dem 01.12.2017und dem 12.12.2017 kam es in Osnabrück, Bramsche und Melle zu fünf voneinanderunabhängigen Diebstahlstaten durch vier georgischeStaatsangehörige. Dabei wurden in Einkaufsmärkten vorwiegend hochwertigeDrogerieartikel und Bekleidung entwendet. Die Täter konnten unmittelbar durchdie Polizei fest­genommen werden. Da die Georgier über keine oder nurunzureichend verifizierbare Meldeanschriften in Deutschland verfügten, ordnetedas Amtsgericht Osnabrück zur Sicherung der Durchführung einer gerichtlichenHauptverhandlung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück in allen Fällen diesogenannte Hauptverhandlungshaft an.

Bereits am 18.12.2017 fanden nunvor dem Amtsgericht Osnabrück die Haupt­verhandlungen gegen die vier Täter statt.Die Richter verurteilten die zuvor strafrechtlich in Deutschland noch nicht inErscheinung getretenen vier Angeklagten wegen Diebstahls bzw. gewerbsmäßigenDiebstahls zu Geldstrafen zwischen 80 und 165 Tagessätzen. Alle Urteile sind bereits rechtskräftig.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Christian Bagung

Staatsanwaltschaft Osnabrück
Pressesprecher
Kollegienwall 11
49074 Osnabrück
Tel: +49 541 315-3146

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